Unser Leitfaden
Gestern
Die Idee, Schulen von ortsansässigen Bauern mit Milchprodukten beliefern zu lassen und in diesem Zuge einen Handel mit Fruchtzubereitungen und Hilfsstoffen zu beginnen,
wurde bereits 1995 bei einem Treffen von steirischen Schulmilchbauern geboren, bei dem Herr Ing. Mayer, Molkereimeister und früherer Betriebsleiter der Weizer Molkerei, dabei war.
Durch Rationalisierungsmaßnahmen der Molkereien und das damit verbundene Sterben der kleineren Molkereien sahen sich immer mehr Schulen damit konfrontiert, keine Schulmilch mehr zu bekommen. Der
Wunsch der Kinder nach frischer Schulmilch war aber unüberhörbar und so waren es einige Bauern in der Umgebung von Schulen, die sich entschlossen, als Schulmilchbauern frische Fruchtmilch und
Fruchtjoghurts mit unseren Fruchtzubereitungen in hoher Qualität zu produzieren, anzubieten und damit auch kleinste Schulen zu beliefern.
Heute
Durch unser Engagement beliefern wir bereits einen großen Teil der österreichischen Schulmilchbauern, welche wiederum durch das Florieren des Marktes von Jahr zu Jahr
mehr werden.
Wir helfen Schulmilchbauern und solchen die es noch werden wollen, mit unserer Beratung und unseren Produkten sich ein zweites Standbein aufzubauen, damit sie nicht mehr nur von großen Konzernen
abhängig sind. Die Beratung wird bei uns groß geschrieben, wobei der berufliche Werdegang von Herrn Ing. Josef Mayer (Molkereimeister und ehem. Betriebsleiter der Weizer Molkerei) natürlich ein
unschätzbarer Vorteil für uns und unsere Kunden ist. Weiters stellen wir unseren Kunden Produktmuster und Kostproben sowie sämtliche Spezifikationen und Zertifikate zur Verfügung. Mit speziellen
Anwendungstipps und einer gezielten Beratung möchten wir unser hohes Qualitätsniveau halten.
Das steigende Qualitätsbewusstsein der Konsumenten, der Wunsch nach heimischen Produkten sowie auch die verstärkte Nachfrage nach BIO-Qualität hat sich bei unseren Kunden sehr positiv ausgewirkt.
Durch den Einstieg in die Schulmilchproduktion ist es bereits etlichen Bauern gelungen, ihren bisherigen Umsatz zu verdoppeln und auch neue Geschäftsfelder zu erschließen. Einige Schulmilchbauern die
mit 25 kg Fruchtzubereitungen begonnen haben, verbrauchen mittlerweile bereits 500 kg im Monat.
Durch Produktideen wie Joghurtdrink, Frucht – Apfelgetränke, Fruchtmolkegetränke hat sich natürlich auch die Wertschöpfung bei unseren Kunden drastisch erhöht. Besonders Joghurtdrinks und
Fruchtmolkegetränke erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Auch in den Schulen ist durch das Engagement der ortsansässigen Schulmilchbauern der Absatz von Milchprodukten wieder stark gestiegen.
Milchprodukte sind wieder in.
Leider blieben wir auch von Schicksalsschlägen nicht verschont. Im Juli 2003 brannte unser Kühllager in St. Ruprecht/R. bis auf die Grundmauern nieder. Nachdem wir sechs Monate provisorisch in einem
Obstlagerhaus untergebracht waren, konnten wir im Jänner 2004 endlich wieder ein eigens für uns adaptiertes Kühl- und Auslieferungslager beziehen. Wir konnten sowohl die Kühlfläche beinahe verdoppeln
als auch ein eigenes Trockenlager einbauen. Um noch flexibler und rascher auf Kundenwünsche reagieren zu können, haben wir im Sommer 2005 unsere zwei bisherigen Bürostandorte aufgegeben und an unser
Kühllager einen zweigeschossigen Bürotrakt angebaut. Mit diesem neuen Firmenstandort, in dem Produkte und Verwaltung konzentriert sind, konnten wir einen soliden Ausgangspunkt für
unsere berufliche Zukunft schaffen.
Morgen
Wir werden unseren Weg weitergehen und auch unser Angebot in Richtung Komplettanbieter erweitern. Seit März 2004 haben wir deshalb auch PET-Flaschen und Kunststoffeimer im Programm, im Herbst 2006
kamen zudem noch PP-Becher für Joghurt und Käseprodukte dazu. Ziel ist es auch, die Produkte unserer Kunden verstärkt in den großen Lebensmittelmärkten zu platzieren und damit den Konsumenten die
Wahl zwischen heimischen Produkten von ortsansässigen Produzenten und den Produkten aus den Nachbarländern zu erleichtern. In diesem Bereich liegt noch viel Arbeit vor uns, vor allem
Überzeugungsarbeit.